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Straßenlaternen: Hillerse spart helle

HILLERSE. Hillerse bleibt helle.
Jedenfalls, wenn es nach dem Bauausschuss des Gemeinderats geht.
Der empfahl auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten nicht, die Straßenlatemen ganz oder zeitweise auszuschalten. Hillerse spart helle, die klamme Gemeinde soll nicht auch noch finster werden.
Also riet das Gremium, die Dämmerungsschalter zu reinigen, damit die Lichtreihen tatsächlich erst bei fortgeschrittener Finsternis aufleuchten.
Die Idee, die Empfindlichkeit nachzujustieren, um späteres An- und früheres Abschalten zu ermöglichen, scheiterte nach Auskunft des Meinerser Bauamtsleiters Carl-Hermann Brennecke an technischen Unzulänglichkeiten: Die Schalter lassen sich nicht verstellen. Und eine Umrüstung ist zu teuer.

Also setzt Hillerse auf die Zukunft: Bei Reparaturen und für Laternen in neuen Baugebieten sowieso werden die einstellbaren Dämmerungsschalter eingesetzt, dazu sind Strom sparende Natriumdampflampen die Lichtquelle der Wahl.

Und neue Baugebiete sind durchaus in Planung: Der Bauausschuss brachte eine neue Siedlung am Triftweg zwischen Netto-Markt und Gewerbegebiet ins Verfahren. Bis Bauherren bauen können, wird es allerdings 2005 werden, zumal die Samtgemeinde Meinersen zuerst den Flächennutzungsplan ändern muss.

Für den gebührenden Abstand zwischen Wohnhäusern und Betriebsgebäuden sorgt die vorgesehene Abfolge von Gebietsdefinitionen. Das bestehende Gewerbegebiet wird teilweise zum Mischgebiet, in Teilen aber nur zur gewerblichen Nutzung freigegeben ist, dann folgt ein Bereich mit Wohnanteilen, und erst daran schließt sich das neue reine Wohngebiet an.
Die Gemeinde selber wird die Flächen erschlossen vermarkten, um Teile des Wertzuwachses des Baulands in die Kommunalkasse zu lenken. Dafür verzichtet Hillerse auf den in Meinersen lange Zeit üblichen Infrastrukturkostenbeitrag, den Bauherren zusätzlich entrichten.
cf

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 27.02.2004

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