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Gemeinschaftsräume werden zu teuer

Hillerser Sozialausschuss diskutiert über Betriebskosten - Dorfjugend schmutzt

HILLERSE. Die wilde Müllkippe nahe des Bootsanlegers am örtlichen Sportplatz, das Dorfgemeinschaftshaus Volkse und der Dorfgemeinschaftsraum Hillerse waren zentrale Themen während der jüngsten Sitzung des Kultur-, Sport- und Sozialausschusses des Gemeinderats. Unter Vorsitz des Ausschuss-Vizes Wolfgang Brandes (CDU) wurde die Kostenanalyse des Dorfgemeinschaftshauses Volkse zur Diskussion gestellt. Nach anfänglich kontroverser Auffassung über das vorliegende Zahlenmaterial sprach sich das Gremium einstimmig dafür aus, Vergleichszahlen aus den Jahren 2001 und 2003 heranzuziehen um eine aussagekräftige Kostenanalyse zu erhalten.

Brennöfen stilllegen

Anschließend standen die laufenden Betriebskosten und die Bewirtschaftung des Dorfgemeinschaftsraumes in Hillerse zur Debatte. Als außerordentliche Kostenfaktoren wurden in diesem Zusammenhang die Brennöfen und das angegliederte Lehrschwimmbecken benannt. Zum einen wurde der Vorschlag gemacht, die nur spärlich genutzten Brennöfen der Grundschule Hillerse stillzulegen. Zum anderen empfahl Uwe Grützmacher (SPD), die Abrechnung auf Kennwerte umzustellen.

Zuspruch fand der Vorschlag von Karl-Heinz Peters (SPD), eine Nutzungsentschädigung der Samtgemeinde Meinersen für die teilweise Nutzung des Sportplatzes durch die Grundschule Hillerse zu beantragen.
CDU-Bürgervertreter Lothar Michels brachte die Idee in die Runde, den Dorfgemeinschaftsraum durch den Einbau einer Küchenzeile für Nutzer attraktiver zu machen. Gleichzeitig könnten so durch die Vermietung die Gemeindeeinnahmen gesteigert werden. Für den Einbau der Küchenzeile wurde wegen der guten Zugänglichkeit der Regieraum am Lehrschwimmbecken vorgeschlagen. In diesem Zusammenhang müssen allerdings noch die Leitung der Grundschule und der Bauausschuss zu den Plänen gehört werden.

Schriftlicher Appell

Mit Beginn der Kanusaison sucht der Ausschuss Lösungen, um der wilden Müllentsorgung im Bereich des Bootsanlegers am Sportplatz Hillerse Herr zu werden. Als Verursacher wurden nicht - wie vordergründig vermutet - die Kanusportler und Nutzer des angrenzenden Campingplatzes ausgemacht, sondern die Hillerser Dorfjugend, die vermehrt den Bereich um den Campingplatz und den Bootsanleger zum allabendlichen Treffpunkt erklärt habe. Dabei unterlasse sie es aber, mitgebrachte Verpackungen und sonstigen Unrat zu entsorgen. Als vorläufige Maßnahme empfahl der Ausschuss einstimmig, eine Hinweistafel mit Nutzungsordnung aufzustellen, die für alle Besucher gut sichtbar ist.

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 13.07.2004
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