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Gemeinderat Hillerse
Bei Plakatierungen soll in Hillerse Ordnung herrschen
Gemeinderat votiert bei zwei Gegenstimmen für Übertragung der Verantwortung an Samtgemeinde
Hillerse (cs). "Wer in Zukunft wild plakatieren will, kann gerne nach Meinersen fahren." Mit diesen Worten kommentierte Bürgermeister Detlef Tanke (SPD) den Entschluss des Gemeinderates Meinersen, die Plakatierung nicht auf die Samtgemeinde zu übertragen, die mittels dafür aufgestellter Tafeln ein einheitliches Bild erzeugen will.
Die Mitglieder des Rates Hillerse trafen sich am Donnerstag zur Sitzung.
Bei zwei Gegenstimmen votierte der Rat für die Übertragung der Plakatierung auf die Samtgemeinde.
"Plakate an jeder Laterne verschandeln das Ortsbild, außerdem bieten zentrale Tafeln auch
Anlaufstellen für die Bürger", begründete Tanke den Beschluss.
Zuvor hatten die Ratsmitlieder beschlossen, den Bebauungsplan Dannigskamp erneut öffentlich auszulegen.
Dieses war durch einige Änderungen notwendig geworden.
So wurde die Mindestgröße für die Grundstücke auf 700 Quadratmeter reduziert.
Außerdem stieg die Firsthöhe in einem Teil des Gebietes, auf
9,50 Meter, so dass auch zweigeschossige Bauweise möglich ist.
Aufgrund eines Bodengutachtens wurde die Erstellung eines Regenrückhaltebeckens für den
nördlichen Teil des Gebietes beschlossen.
Heftig diskutiert wurde auch die Satzung für den Kapellenweg.
"Nach dem Satzungsentwurf muss jeder Grundstücksbesitzer 72 Bäume und Büsche
auf seinem Grundstück pflanzen", betonte Susanne Hämpke (SPD).
Dieses ergibt sich aus einem geplante Grünstreifen von acht Metern Breite,
für den die Bepflanzung in diesem Gebiet genau geregelt ist.
Mit Stimmenmehrheit beschloss der Rat der Empfehlung der Landwirtschaftskammer Hannover zu folgen.
Diese hatte empfohlen, den Grünstreifen im nördlichen Bereich zu reduzieren und dafür
auch im Westen durch zusätzliche Ausgleichsflächen eine Abgrenzung zu den bestehenden
landwirtschaftlichen Betrieben herzustellen.
Der Rat reduzierte zwar den Grünstreifen im Norden von acht auf vier Meter verzichtete aber auf den
Streifen im Westen.
Quelle: Aller Zeitung vom 09.07.2005