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Gemeinde
Gemeinderat Hillerse
Liste mit den Verdiensten ist sehr lang

Ehrung für ehrenamtliches Engagement: (v.l.) Heinrich Wrede,
das ausgezeichnete Ehepaar Traute und Rolf Busse sowie Detlef Tanke.
(c)Könecke
Rolf und Traute Busses aus Hillerse für ehrenamtliches Engagement geehrt
Hillerse (vk). Die Gemeinde lebt durch ehrenamtliches Engagement
, erklärte
Bürgermeister Detlef Tanke und nutzte die letzte Ratssitzung des Jahres, einen
verdienten Bürger des Ortes für seine umfassenden Täfetttigkeiten in den
Vorständen verschiedener Vereine zu ehren.
Rolf Busses Einsatz habe die Dorfgemeinschaft über Jahrzehnte hinweg bereichert.
Er wirkt nicht immer im Licht der Öffentlichkeit, aber immer mit großer
Gewissenhaftigkeit. Die Liste der Verdienste des Landwirts ist sehr lang
, so Tanke.
Auch Ehefrau Traute wurde für ihre Unterstützung geehrt. Tanke und Erster
Samtgemeinderat Heinrich Wrede dankten dem Paar.
Rat ebnet Weg für eine Biogasanlage
HILLERSE / Gemeindepolitiker beschließen Haushalt 2006 und F-Plan-Änderungen
Hillerse (vk). Eine Biogasanlage mit einer Leistung von 1,5 Megawatt möchte der
Abwasserverband Braunschweig in der Gemarkung von Hillerse errichten. Sie soll auf einem
Grundstück mit stillgelegten Ausweichbecken zwischen dem Ort und der B 214 gebaut
werden. Mit dem Beschluss zu einer F-Plan Änderung ebnete der Gemeinderat in seiner
jüngsten Sitzung den Weg für das Vorhaben.
Die Entscheidung fiel nicht ganz uneigennützig, denn damit verbunden plant die
Gemeinde eine Option auf benachbarte Flächen für eine weitere Gewerbeentwicklung.
Durch die Nähe zur Bundesstraße sei das in Frage kommende Flurstück
infrastrukturell äußerst günstig gelegen, hieß es.
Lob für die Politik des Gemeinderates habe es im Kommentar zur Jahresrechnung 2003
gegeben, die dem Rat jetzt zum Beschluss vorlag, informierte Karl-Heinz Peters als
Vorsitzender des Haushaltsausschusses.
Sanierung der Finanzen
Darin war mit Blick auf die Sanierung der Gemeindefinanzen der erste planerische Schritt
für das Baugebiet Dannigskamp getan worden.
Mit einer endgültigen Beschlussfassung über die Anregungen der Träger
öffentlicher Belange setzte der Rat jetzt einen Schlussstrich unter die Planungen.
Das Gebiet ist damit zur ßehauun freigegeben.
Baugebiet in Volkse
Eine weitere Wohnbaufläche wird in Volkse geschaffen, so die Entscheidung im Rat.
Auf einem etwa 50 Meter breiten Streifen zwischen Eickenröder und Rietzerweg wurde
eine F-Plan Änderung beschlossen.
Ebenfalls entschieden wurden die Zusagen für verschiedene Zuschussanträge
einiger Vereine. Die Schützen können ihre Heizung sanieren, und die
Chöre brauchen ein Klavier. Diese Änderungen sind bereits im Rahmen einer
umfassenden Liste in den neuen Haushaltsplan 2006 eingearbeitet. Dieser lag dem Gemeinderat
zur Beschlussfassung vor.
Sowohl der Verwaltung, als auch der Vermögenshaushalt der Gemeinde für das
Jahr 2006 weisen eine ausgeglichene Bilanz vor. 80.000 Euro können der
Rücklage zugeführt werden. Auch die Vereine als Kulturträger des, Ortes
können weiter unterstützt werden.
Quelle: Aller Zeitung vom 21.12.2005