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Das eigene Streichquartett ist komplett

Musikalische Familien: Bei den Simmers aus Hillerse sind mindestens sieben Instrumente im Einsatz

HILLERSE. Gemeinsam musizieren - das gehört vor allem in der zweiten Jahreshälfte für viele Familien in Stadt und Kreis dazu. In der Serie "Die kleine Hausmusik" stellen wir einige von ihnen vor. Ein komplettes Streichquartett können die Simmers aus Hillerse besetzten. Tochter Juliane (7) und Sohn Maximilian spielen. Geige, Alexander (13) Cello und seit zwei Monaten ist auch Johanna (15) mit der Bratsche dabei, sie spielt außerdem seit sechs Jahren Klavier: "Aber damit kann man ja nicht im Orchester mitmachen." Eigentlich hätte sie gern Kontrabass gelernt - aber das wird in Gifhorn nicht angeboten.
Auch Mutter Astrid ist musikalisch: "Ich spiele seit drei Jahren Querflöte und ein bisschen Gitarre, zum Begleiten reicht es." Angefangen haben alle in der musikalischen Früherziehung und fanden so ihr Wunschinstrument, Alexander entdeckte das Cello bei einem Schülerkonzert. "Und dann hat sich das so entwickelt", meint die Mutter. "Wenn man das einem Kind anbietet, dann ziehen die anderen automatisch nach." Vor allem zu runden Geburtstagen, auf Hochzeiten und natürlich zu Weihnachten wird zusammen musiziert.
Dann steigert sich auch die Zeit zum Üben, die meist bei 15 Minuten täglich liegt. "Und dabei dann zuhören, da muss man schon Geduld haben", weiß Astrid Simmer. "Wenn der Lehrer sein Häkchen an ein Stück macht, sind wir alle froh darüber."
Zu Wettbewerben sind die Vier noch nicht gestartet. "Ein Star-Solist hat sich nicht herausgebildet - aber das muss doch auch nicht sein", meint Vater Rolf Simmer. Alle hören und spielen am liebsten Klassik, aber langsam kommen Lloyd Webber und Popballaden dazu
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Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 10.12.2005

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