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Abschied für Hillerser Schulleiterin
Rienelt Walkhoff war seit 1994 Rektorin der Grundschule
die jetzt ein Wahrzeichen hat: Das Holzkrokodil, das bei einer Schulfeier auf den Namen "Nilchen" getauft wurde.
Fotos (2): Volker Dörrier
Rienelt Walkhoff geht nach zwölf Jahren Amtszeit in den Ruhestand - Bei Feier Holzkrokodil "Nilchen" getauft
Von Volker Dörrier
HILLERSE. Unter die Freude über die Ferien, die gestern begonnen haben,
mischte sich an der Grundschule Hillerse auch Wehmut. Nicht nur bei den Viertklässlern,
die die Schule verlassen, sondern auch bei Rektorin Rienelt Walkhoff,
die jetzt in Ruhestand geht.
Zwölf Jahre lang hatte Walkhoff die Geschicke der Schule gelenkt, Kollegen und auch
die meisten Eltern waren bestens mit ihr ausgekommen.
In einer Feierstunde im Dorfgemeinschaftsraum drückte Samtgemeindebürgermeister
Walter-Gerd Stubbe (CDU) es dann auch sehr treffend aus: "Rienelt Walkhoff war immer
eine von denen, die der Meinung waren dass etwas passieren muss. Mit Überzeugungskraft
und Konsequenz setzte sie die die Grundschule betreffenden Inhalte durch und hat damit
sehr viel für die Grundschule in Hillerse geleistet".
Detlef Tanke (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Hillerse, bezeichnete Rienelt Walkhoff
in ihrer Funktion als Rektorin als "Glücksgriff für Hillerse".
Auch ihrer Nachfolgerin Claudia Muthmann fiel es nach vier Jahren Zusammenarbeit schwer,
Abschied zu nehmen. Denn auch wenn sie, wie sie zugab, mit einigen Entscheidungen nicht so
ganz einverstanden war, sei es doch über die Jahre eine sehr harmonische Zusammenarbeit
gewesen.
Erst kurz zuvor hatte es an der Grundschule - zum Abschluss des Schuljahres eine Feier gegeben.
Dabei war auch das neue Wahrzeichen der Schule, ein großes Holzkrokodil, symbolisch
getauft worden. Über den Namen des aus einem Baumstamm gefertigten Tieres hatten sich
die Kinder intensiv Gedanken gemacht - nun ist es auf den Namen "Nilchen" getauft worden.
Zum Zweck der Namensfindung hatte der Förderverein der Grundschule zusammen mit der
Schulleitung einen Wettbewerb ins Leben gerufen.
Die Kinder hatten die Aufgabe, ein Bild des Krokodils zu zeichnen oder zu malen und sich
einen fantasievollen Namen auszudenken. Das schönste Bild und der fantasievollste
Name sollten dann auch prämiert werden. Namen wie "Kroko" oder "Schnappi"
wurden allerdings von vornherein ausgeschlossen. Wibke Rummel reichte den Vorschlag "Nilchen"
ein, gewann damit den Wettbewerb. Ebenfalls in die engere Wahl gekommenen war der Vorschlag
"Berta die Holzige".
Die Taufe von "Nilchen" nahm - quasi als eine der letzen Amtshandlungen -
Rienelt Walkhoff vor.
Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 21.07.2006