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Hillerser Kirche will Gemeindehaus sanieren
Pläne für zeitgemäßen Chic
Hillerser Kirche will Gemeindehaus sanieren - Spenden und Eigenleistung gefragt
HILLERSE. Nach mehr als 40 Jahren intensiver Nutzung bedarf das
evangelische Gemeindehaus dringend einer Grundsanierung.
93 000 Euro sind dafür kalkuliert.
Ein Großteil der Kosten ist finanziert, der übrige Teil soll aus Spenden und durch Eigenleistung
erbracht werden.
Anfang der 60er Jahre wurde das zweigeschossige Gemeindehaus an die mittelalterliche Kirche angebaut.
Seitdem dient der Gemeinderaum im Erdgeschoss nicht nur als Treffpunkt für den Altenkreis oder den
Konfirmandenunterricht, sondern wird bei großen Gottesdiensten auch als Verlängerung des
Kirchenraumes genutzt.
Der Fußboden ist mittlerweile brüchig geworden, durch die Fenster und Türen pfeift der Wind,
und die Heizungsanlage ist auch nicht mehr auf dem neuesten Stand.
Pastor Georg Julius: "Es besteht dringender Handlungsbedarf, denn wir wollen der Gemeinde eine
zeitgemäße Heimat bieten".
Problematisch wird der Ersatz der sechs bleiverglasten Fenster. Um die Heizkosten nicht ins Uferlose steigen zu
lassen, sollen die einfach verglasten Fenster durch Isolierverglasungen ersetzt werden.
Wichtig ist dabei, dass die Außenansicht erhalten bleibt. So sollen die alten Bleiverglasungen in
moderne Isolierfenster eingearbeitet werden.
So sind allein für die sechs Fenster schon rund 6000 Euro zu veranschlagen.
Im Obergeschoss soll ein großer Raum für Kinderangebote entstehen.
50 000 Euro werden vom Kirchenkreis zugesteuert, 20 000 den Rücklagen der Gemeinde entnommen.
5000 Euro kommen aus privaten Spenden, darunter der Erlös des
Herbstmarktes
und eine Spende des Volksfestkommitees.
Zirka 18 000 Euro sollen durch Eigenleistungen wie das Entfernen des alten Bodens und den Abriss von
Trennwänden erbracht werden.
Zum anderen verspricht sich
Pastor Georg Julius Erfolg durch den just versandten
Spendenaufruf (PDF ca. 800Kb)
an die Gemeindemitglieder.
dö
Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 13.10.2004