Startseite Kirchengemeine Hillerse Kirchengemeinde feiert Fertigstellung

zurück weiter nach oben Inhaltsverzeichnis und Impressum
Kirchengemeinde Hillerse Homepage Kirchengemeinde feiert Fertigstellung

Umbau ist "ein Ereignis für das ganze Dorf"

Gemeindehaus in gemeinsamer Kraftanstrengung saniert - Kirchengemeinde feiert Fertigstellung

Hillerse (vk). Der Umbau des Gemeindehauses in Hillerse war "ein Ereignis für das ganze Dorf", so Pastor Georg Julius in einer kleinen Ansprache am Sonntag im Kirchgarten. Dort hatte sich die Gemeinde nach einem Gottesdienst am Nachmittag zu einem Fest versammelt, um die Fertigstellung des Umbaus gemeinsam zu feiern. Superintendent Michael Thiel hielt die Predigt.

Den Startschuss zum Umbau hatte eine Spende der Volksfestgemeinschaft gegeben (AZ berichtete). Der Kirchenkreis hatte dann durch seine finanzielle Unterstützung die Voraussetzungen für die Baumaßnahme geschaffen. Auch der Ortsrat der politischen Gemeinde beteiligte sich finanziell.
Der Kirchenanbau, den die Gemeinde jetzt in gemeinsamer Kraftanstrengung sanierte, stammt aus den 60er Jahren, als das alte Kirchengebäude für die Gemeinde zu klein geworden war. "Nach 40 Jahren war die Sanierung fällig", so Julius.
Den Weg für die Maßnahme ebnete eine Einigung der Kirchengemeinden Didderse, Hillerse und Neubrück auf ein neues Raumprogramm im Jahr 2002. "Wir haben viel erreicht", so der Pastor, der allen dankte, die sowohl finanziell als auch tatkräftig an der Umsetzung der umfangreichen Sanierungsmaßnahme beteiligt waren.
"Das Ergebnis kann sich sehen lassen", so der Pastor mit der Bitte, sich davon nicht mir im Rahmen der Einweihungsfeier zu überzeugen, sondern auch künftig. Mehr als 40 Aktive halfen bei den Bauarbeiten. Sie leisteten rund 750 Stunden ehrenamtlichen Einsatz. "Es soll Leute geben, die in der Bauphase häufiger in der Kirche waren, als in den vier Jahrzehnten zuvor", so Julius.
Der neue Raum zeige, dass es Güter gebe, die nicht nach materiellen Maßstäben bewertet werden, selbst in Zeiten, in denen Materialismus überhand nimmt, lobte auch Detlef Tanke.
Der Bürgermeister dankte allen Beteiligten für ihre Mühen ebenso wie den Spendern, die die Baumaßnahme zum Wohl der Gemeinde möglich machten. Der neue Raum sei nun ein Ort zum Sinn finden und um Gemeinschaft zu erleben.

Quelle: Aller Zeitung vom 28.09.2005

zurück weiter nach oben nach oben Inhaltsverzeichnis und Impressum