Waldbrandsaison eröffnet: Flammen im Nachtigallental
ROLFSBÜTTEL. Irgendwann musste es ob der anhaltenden Trockenheit ja passieren,
und es geschah im Nachtigallental genau auf der Grenze zwischen den
Samtgemeinde Papenteich und Meinersen.
1000 Quadratmeter Feld und 2000 Quadratmeter Wald gingen gestern Nachmittag
gegen 16.30 Uhr in Flammen auf.
Spielende Kinder entdeckten dasFeuer, alarmierten die Feuerwehr.
Zunächst galt der Löschverband Adenbüttel, Rolfsbüttel, Rötgesbüttel als zuständig,
der seinerseits die Hillerser um Löschhilfe bat.
Später war klar: Es war ohnehin Hillerser Gebiet, doch die einmal ausgerückten Wehren
blieben vor Ort, übernahmen auch die Brandwache.
Weil die Wehren über insgesamt fünf Wasser führende Einsatzfahrzeuge verfügten,
bekamen sie den Brand relativ gut unter Kontrolle.
Dennoch sprach Einsatzleiter Friedhelm Bartens, Ortsbrandmeister der
Rolfsbütteler Wehr, von Glück: "Wenn es so windig gewesen wäre wie an den
Vortagen, wäre es anders ausgegangen."
Trotz der entspannten Löschwassersituation bauten die 50 Helfer eine
Wasserversorgung zu einem nahen Graben auf, füllten von dort auch die Tanks
gleich wieder auf.
Zur Brandursache gab es vorerst keine Hinweise.
Brandbeschleuniger oder verräterische Spurn fanden weder Polizei noch Feuerwehr.
Denkbar, so Bartens, sei angesichts des mutmaßlichen Brandherds in Wegesnähe,
dass gedankenlose Spaziergänger eine Zigarettenkippe ins dürre Unterholz geschnippt hätten.
cf