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Freiwillige Feuerwehr Hillerse |
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HILLERSE. Einen Großeinsatz der besonderen Art meisterte die Hillerser Feuerwehr. Jugendfeuerwehr, Frauengruppe und Aktive brachten einen 1,5 Tonnen schweren Granitstein in die Partnerstadt Amfreville und überraschten die Partnerwehr mit diesem Gedenkstein. Die französischen Feuerwehrmitglieder, die noch weitergehendere Aufgaben als die Deutschen erfüllen müssen und daher auch stark militärisch strukturiert sind, gedenken jedes Jahr im Januar der Schutzpatronin St. Barbe und legen einen Kranz im Gedenken an die verstorbenen Kameraden nieder.
Um diese Zeremonie aufzuwerten und als Dankeschön für fünf Jahre Freundschaft stifteten die Hillerser, allen voran Spediteur Karl-Klaus Asche, der auch den Transport übernahm, den Gedenkstein, der im Hof der Feuerwehrkaserne von Amfreville aufgestellt wurde.
Als Auftakt zum Zeltlager der Jugendfeuerwehr in Frankreich, das bis Sonntag dauerte, erlebten die 25 Hillerser die eindrucksvolle Feier zur Übergabe des Steins durch Ortsbrandmeister Bodo Löffler an seinen Kollegen Lieutenant Serge Gruy.
Neben kurzen Reden der beiden Feuerwehrchefs und des Amfreviller Bürgermeisters wurden bei strahlendem Sonnenschein die beiden Nationalhymnen und die europäische Hymne gespielt und der bis dahin von den Nationalfahnen verdeckte Stein enthüllt. Nach dem offiziellen Festakt und dem obligatorischen Umtrunk der Gemeinde nutzten die Amfreviller Kameraden die bis weit nach Mitternacht andauernde Feier, um den Hillersern für ihr schwerwiegendes Gastgeschenk sowie die mit viel Leben erfüllte Partnerschaft zu danken.
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