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Ortsbrandmeister: Operation Hinkelstein erfolgreich beendet

Feuerwehren übergeben Gedenkstein in französischer Partnerstadt Amfréville seiner Bestimmung

Hillerser Feuerwehrleute am Gedenkstein Hillerse/Amfréville. Der im Juli mit großem Aufwand von der Hillerser Feuerwehr in die französische Partnerstadt Amfréville gebrachte und dort zusammen mit der Partnerwehr aufgestellte Gedenkstein wurde jetzt bei der St. Barbe-Feier offiziell seiner Bestimmung übergeben.

"Operation erfolgreich beendet", verkündete Hillerses Ortsbrandmeister Bodo Löffler fröhlich. Keine medizinische Operation, sondern das, was in Hillerse schon lange unter der "Operation Hinkelstein" bekannt ist. Nach halbjähriger Planungs- und Vorbereitungsphase wurde der rund 1,3 Tonnen schwere und zwei Meter hohe Granitstein nach Amfréville transportiert und dort als Überraschungsgeschenk den Freunden der Partnerwehr übergeben.

In Frankreich wird alljährlich zum Fest der Schutzheiligen der Feuerwehren St. Barbe den verstorbenen Feuerwehrleuten mit einer Kranzniederlegung gedacht. Das seit Jahren genutzte Denkmal stellte sich während der Vorbereitungen zum 60. Jahrestag der Befreiung im Juni 2004 als britisches Soldatenmahnmal heraus und konnte nicht mehr von der Feuerwehr genutzt werden.

Das rief die Hillerser Wehr auf den Plan. Nachdem sämtliche Steine in Hillerse ergebnislos auf ihre monumentale Tauglichkeit untersucht worden waren, stiftete sie einen Granitstein, dessen Ähnlichkeit mit den Hinkelsteinen von Obelix nicht geleugnet werden kann.

Zu St. Barbe war es da nur selbstverständlich, dass eine Abordnung der Wehr Hillerse an der erstmaligen Nutzung des Gedenksteins teilnahm und auch einen Kranz niederlegte. "So fest wie der Stein soll unsere Freundschaft sein", bekräftigten Franzosen und Deutsche.

Quelle: Aller-Zeitung vom 04.02.2005

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