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Meisterprüfung für Vorstehhunde
Meisterprüfung für Vorstehhunde
Beste in Wald, Feld und Wasser: Götz Büttner mit Jana
Meisterprüfung für Vorstehhunde zum 50. Mal im Hillerser Revier -
15 Jäger mit Vierbeinern verschiedener Rassen dabei
Hillerse. Sie müssen in Wald, Feld und Wasser ihr Können zeigen:
Zum fünfzigsten Mal hatte jetzt der Jagdgebrauchshundeverein Braunschweig im
Hillerser Jagdrevier zur Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) eingeladen,
zur Meisterprüfung für Vorstehhunde.
15 Jäger waren mit ihren Hunden verschiedener Rassen angetreten. Elf konnten ihr Diplom für
die bestandene Prüfung unter Leitung des
Ehrenpräsidenten des Jagdgebrauchshundeverbandes Heinrich Uhde aus Burgdorf entgegennehmen.
Erfreulich dabei war, dass mehrere Prüfungsteilnehmer aus der hiesigen Region stammen und
hervorragend abgeschnitten haben.
Prüfungssieger wurde die Deutsch-Drahthaar-Hündin Jana von
der Hasensiedlung von Götz Büttner aus Hillerse mit einem ersten Preis und 328 Punkten.
Dicht gefolgt von den Deutsch-Kurzhaar-Hunden Cäsar vom Kuckucksberg von Reinhard Bauerfeld aus
Hillerse mit 319 Punkten und Ida vom Hasenkamp, gezüchtet und geführt von Adolf Voges aus
Meinersen mit 317 Punkten.
Einen weiteren ersten Preis errang der Weimaraner Athos vom Allerbogen von Martina Lasius-Kanschik aus
Groß Schwülper und einen dritten Preis die Vizsla-Hündin Chita vom Kothenhof von
Herbert Kühl aus Hillerse.
Bei den Prüfungen wird großer Wert auf Gehorsam gelegt.
Im Wald muss der Hund eine 400 Meter lange, am Vortag gelegte Fährte ausarbeiten, Fuchs und Kaninchen
auf weite Entfernung bringen, und ein Dickicht nach Wild durchstöbern.
Im Feld müssen die Hunde Rebhühner und Fasanen suchen und vorstehen; hierbei sollen sie sich lenken
lassen und gehorsam sein. Erlegtes Wild muss gefunden und dem Führer zugetragen werden.
Zudem wird ein Teich nach Enten abgesucht.
Der Hund darf seinen Führer nicht auf dem Stand bei einer
Treibjagd stören, muss sich ablegen lassen, ordentlich an Leine und frei bei Fuß gehen.
Im Feld dürfen keine Rehe und Hasen gehetzt werden. Das Gros der Hundeführer hat sich mit den
Tieren und mit Hegering Hundeobmann Eike Behrens seit Anfang Mai auf die schwere Prüfung vorbereitet.
Quelle: Aller-Zeitung vom 02.11.2005