Beeindruckendes Konzert: Drei Chöre stimmen an

Konzert

350 Besucher in Päser Kirche - Posaunenchor begleitet Veranstaltung

Eindrucksvoll: 130 Akteure gestalteten das große Adventskonzert in der Päser Kirche. Schaffhauser Päse (cs). Ausgebucht waren sämtliche Plätze in der St. Marien-Kirche in Päse. Drei Chöre sowie ein Posaunenchor hatten zum großen Adventskonzert eingeladen und mehr als 350 Besucher kamen, um diesen Klängen zu lauschen.

Bereits der erste Anblick war beeindruckend. 130 Akteure füllten den Altarrauen der Kirche. Es sangen die Männergesangvereine Liederkreis Helmstedt und Seershausen sowie der Männergesangverein und Frauenchor Hillerse. Alle drei Chöre werden von Wilhelm Maesmanns geleitet und er verstand es, aus allen Sängern einen stimmgewaltigen Chor zu bilden.
Der Posaunenchor Seershausen wurde vom Kreischorleiter Heinrich Lindenschmidt geleitet. Die Bläser trugen nicht nur ihre festlichen Klänge vor. Sie intonierten auch die leiden gemeinsam gesungenen Lieder "Hört, der Engel helle Lieder" und "0 du fröhliche", die von allen Akteuren gemeinsam mit den Besuchern gesungen wurden. Pastor Gerhard Bietz ging in der Ansprache auf die Engel als Botschafter ein. In diesem Sinne seien die Sänger als Botschafter der Musik ebenso wie Engel zu sehen. Chordirektor Wilhelm Maesmanns hatte das Konzert unter das Motto "Licht des Herrn" gestellt. So gab es Gospelgesänge ebenso zu hören wie viele weniger bekannte Chorbearbeitungen von Liedern zumeist aus der Adventszeit. Beeindruckend waren neben dem großen Klangbild des gesamten Chores auch die Solisten. So begeisterte Heinrich Krückel bei "Hush", einem traditionellen Spiritual ebenso wie Andrea Betker bei ihrem Solo. Höhepunkt des Konzertes war das "Ave Glöcklein", das eine solche Begeisterung hervorrief, dass es als Zugabe erneut gesungen wurde. Abschließend dankte Heinrich Krückel, stellvertretender Vorsitzender der Seershäuser Sänger, den musikalischen Leitern Wilhelm Maesmanns, Annette Riedel, Ernst Höper und Heinrich Lindenschmidt sowie Pastor Gerhard Bietz mit einem Geschenk.

Quelle: Aller Zeitung vom 05.12.2007