 Spielbühne Hillerse |
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Tobender Applaus für Paul, der den Winter für die Welt rettet
THEATER / Spielbühne Hillerse zeigt zwei Mal ihr neues Stück "Die Eisfee" in gut besetztem Saal
Hillerse (vk). Tobender Applaus und donnernde Kinderfüße waren der lautstarke Dank der Zuschauer
an die Spielbühne Hillerse. Die hatte in diesem Jahr das Stück "Die Eisfee" auf die
Bühne gebracht. Es gab wie in den vergangenen Jahren zwei Aufführungen.
An beiden Tagen war der große Saal des Hillerser Hofes gut gefüllt.
Das Stück aus der Feder von Heidi Puls kam gut an sowohl bei dem kleinen wie auch beim erwachsenen Publikum.
Die Geschichte war ein Märchen im fast klassischen Sinne. Der böse Feuerkobold und sein eitler Feuervogel
wollen die Welt beherrschen und singen dazu die Eisfee,
Hüterin des Eiskristalls, in einen tiefen Schlaf, damit diese keinen Winter über das Land zaubern könne.
Eine kluge Außendienstschneeflocke zog in das Menschenland und suchte ein Kind, dass die Welt rettet, in dem es
den Schlüssel zum Eiskristallbrunnen findet und die Eisfee mit einem Zauberspruch weckt.
Der gelangweilte Junge Paul ist genau richtig für diese nicht ganz ungefährliche Mission.
Er ist zwar ein typisches Kind seiner Generation, verwöhnt und nicht besonders ausdauernd, aber
als es drauf ankommt, ist er geschickt genug, den passenden Schlüssel zu fertigen und die schwierige
Aufgabe zu lösen.
So wird die Welt nicht zur Wüste, weil die Eisfee den Zauber der bösen Macht bannen kann.
Nach der gelungenen Reise war Paul stolz, und seine Gefährten, der dickr Schneemann Meine Güte, der Hase
Lollipop, ein Pinguin und lauter kleine Schneeflöckchen tanzten glücklich gemeinsam mit der Eisfee über
die Bühne.
Eine gelungene Aufführung der sechs Erwachsenen und neun Kinder, die seit sechs Wochen daran gearbeitet hatten.
Besonders Kostüme und Bühnenbilder waren bemerkenswert, letztlich zeigte sich nicht nur in der Geschichte
sondern auch in deren Inszenierung eine große Liebe zum Detail.
Quelle: Aller Zeitung vom 27.11.2006