Startseite
Vereine
Swarenswik
Gundstück gesucht
Hillerse (hik). Die Swarenswik-Mitglieder stammen aus dem gesamten Bundesgebiet, leben in
Köln, Wolfenbüttel, Hamburg oder Lübeck.
Der Hillerser Maximilian Schütte fungiert als Vorsitzender.
Mit kurzen Worten umschreibt er das Ziel von "Swarenswik". Danach möchten die Mitglieder die Wurzeln der "nordeuropäischen Kultur darstellen und damit die eigene Vergangenheit" aufzeigen. Und die liegt bei den alten Wikingern, sind Schütte und seine Mitstreiter überzeugt. Die Vereinsmitglieder treffen sich einmal im Monat, um das Leben der Wikinger nachzuempfinden. Dabei orientieren sie sich auch an den Exponaten, die auf dem so genannten "Osebergschiff" entdeckt wurden. Wie Maximilian Schütte erläutert, wurde dieses "Königinnenschiff" im Jahre 1927 bei Oseberg in Skandinavien in einem Grabhügel entdeckt. Gut erhaltene Schlitten, Beigaben, Zelte, Betten, Ausrüstungsgegenstände und sogar der so genannte "Osebergwagen" - alles aus der Zeit der Wikinger von 793 bis 1066 - seien dabei geborgen worden.
Seit etwa 20 Jahren besteht der jetzt 35-köpfige Verein namens "Swarenswik". Das ist laut Schütte "altnordisch und bedeutet Schweriner Bucht." Die Bezeichnung rührt von der Idee her, in der Nähe von Schwerin ein "Wikinger-Center als belebtes Museum" aufzubauen. Der Plan sei laut Schütte damals an der Finanzierung des Projektes gescheitert.
Seitdem suchen die Vereinsmitglieder nach wie vor nach einem Grundstück, auf dem sie ein Wikingerdorf "von bleibendem Wert" errichten können. Schütte sagt dazu: "Und dafür brauchen wir keine Zuschüsse und kein Geld, sondern einfach nur einen richtigen Platz."