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Swarenswik
Jarnfara
Hillerse (hik). "Vor etwa 20 Jahren lernte ich in Wedtlenstedt bei Peine einen jungen Engländer kennen,
der sich mit den Wikingern beschäftigte", berichtet Maximilian Schütte von den Anfängen seiner Begeisterung,
die schnell zur Gründung des Wikingervereins "Jarnfara" führte.
Das ist altnordisch und bedeutet "die mit einem Schwert kämpfen", wie er aufklärt.
Kurz nach dieser Gründung habe es arge Verdächtigungen gegeben: "Wir wurden mit der rechtsradikalen Wiking-Gruppe in einen Topf geworfen", so Schütte. Selbst vom MAD (Militärischer Abschirmdienst) sei der Verein damals überprüft worden. Es sei den Mitgliedern jedoch schnell der Nachweis gelungen, dass sie keine "rechtsradikale, sondern eine rein kulturhistorische Gruppe" sind, deren dörfliches Wikingertreiben dann auch in etlichen Fernsehsendungen gezeigt wurde.
Die Zahl der Vereinsmitglieder stieg laut Schütte anfangs auf etwa 60 Personen an, wobei sich bald "eigene Sippen bildeten", wie er weiterhin berichtet. Das habe dann für ihn kurzerhand zur Neugründung des Vereins "Swarenswik" geführt.