TSV Hillerse e.V.

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Quelle: Braunschweiger Zeitung von 16.09.2003

Modellflieger liefen Bonbons fallen

Knapp 2000 Gäste beim Hillerser Modellflugtag - Sogar ein Rasenmäher hob ab

HILLERSE. Mehr als 50 Piloten aus dem gesamten Bundesgebiet zogen am Sonntagnachmittag mit ihren Maschinen ihre Kreise über Hillerse. Knapp 2000 Fluginteressierte waren auf das Gelände der Modellflugsparte des TSV Hillerse gekommen und verfolgten das abwechslungsreiche Programm.
&qout;Bereits am Freitag sind viele der Gastpiloten angereist, um sich an die örtlichen Bedingungen zu gewöhnen und somit einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen,&qout; berichtete Spartenleiter Dietmar Kähler.

Den Auftakt zu der Veranstaltung bildete die Flugshow eines Modellflugzeuges, das von einem Piloten gesteuert wurde, der an der Technischen Universität Braunschweig tätig ist. Durch die fachkundige Moderation von Stefan Hasenfuß, selbst von Beruf Pilot, wurde den Zuschauern das Programm erläutert und technische Besonderheiten nahe gebracht. Den jüngsten Zuschauern gefiel allerdings der Abwurf zahlreicher Bonbons durch zwei Modellflieger am besten.

Von historischen Doppeldeckern über selbstentworfene Fantasieflugzeuge oder einen fliegenden Rasenmäher, bis zum strahlbetriebenen Jet, der mit mehr als 300 Stundenkiometern über Hillerse rauschte, war so ziemlich jedes Modell der Fluggeschichte vertreten.

Eine Besonderheit bildete allerdings das weltweit einzige Modellflugzeug mit funktionierendem Nachbrenner. "Über vier Jahre habe ich den Nachbrenner zusammen mit meinen Söhnen entwickelt. Die Turbine hält mittlerweile Temperaturen von 1500 Grad Celsius stand," schwärmt der Tüftler Manfred Pröll.
Weitere Höhepunkte des Programms waren das Ballonstechen, bei dem die Piloten ihre Modelle einen knappen Meter über den Boden steuerten, um StyroporStäbe zu treffen, sowie die Hubschraubervorführung des mehrfachen deutschen Meisters Jörg Rösser. Abwechslung und Stärkung boten die zahlreichen Stände, sowie eine Hüpfburg. Im Anschluss an das offizielle Programm wurde mutigen Neulingen noch Gelegenheit geboten, selbst einmal ein Flugzeug zu steuern.
Quelle: Aller Zeitung von 17.09.2003

Starfighter und Kampfflieger im Verbund

Hillerses Modellflugsparte lädt ein - Fuchsjagd, Ballonstechen, Hubschraubervorführungen

Hillerse (cs). Einmal im Jahr lädt die Modellflugsparte des TSV Hillerse zu ihrem Flugtag ein. Am Sonntag sorgten dann auch mehr als 1000 Besucher dafür, dass die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder mit großem Erfolg gekrönt wurde.

Rund 50 Piloten aus der Region bis hin nach Ratzeburg waren nach Hillerse gekommen, um ihre Fluggeräte vorzuführen. Aber auch einige Mitglieder des Vereins zeigten ihr Können. Nachdem am Vormittag noch einige Trainingsrunden geflogen wurden, eröffnete Bürgermeister Detlef Tanke am frühen Nachmittag das offizielle Programm.
Er lobte die positive Entwicklung der Sparte als integralen Bestandteil in der Gemeinde. Zahlreiche Höhepunkte auf dem Flugfeld folgten. So wurden mehrere große Jetmodelle mit Turbinenantrieb vorgestellt.
Jeweils zwei Starfighter und zwei F15Kampfflugzeuge flogen im Verbund. Aber auch Oldtimer aus der Zeit des Ersten Weltkriegs waren zu sehen. Bei der Fuchsjagd musste ein von einem Flugzeug gezogenes Krepppapier von anderen Flugzeugen durchtrennt werden. Und auch das Ballonstechen, bei dem an Stangen befestigte Luftballons mit den Propellern der Maschinen zerstört werden, sorgte für Unterhaltung.

Ein weiterer Höhepunkt waren die Hubschraubervorführungen von Jörg Rössner. Als mehrfacher Deutscher Meister, Europameister und Teilnehmer der Weltmeisterschaft zeigte er sein eindruckvolles Programm.
Damit der Flugbetrieb reibungslos ablief, waren stets zwei Flugleiter im Einsatz, um den Verkehr über dem Flugfeld zu koordinieren. Die kleinen Besucher fanden die Flugzeuge am besten, die in Manier der "Rosinen-Bomher" Bonbons über dem Flugfeld abwarfen.

Im Anschluss an das offizielle Programm bestand für die Besucher die Möglichkeit, selbst mit einer ferngesteuerten Maschine zu fliegen. Mit dem Lehrer-Schüler-Betrieb hatte ein erfahrenes Mitglied des Vereins die Möglichkeit einzugreifen, wenn es Probleme gab. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, und für die Kinder gab es eine Hüpfburg.


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