Mehr als 100 Flugmodelle stiegen gestern
in den stahlblauen Himmel über dem Hillerser Modellfluggelände.
Anlässlich des "Hillerser Fly In" hatte die Modellflugsparte
des TSV Hillerse keine Mühen gescheut, um ein "fliegendes Luftfahrtmuseum"
zusammen zu stellen.
Höhepunkte der Veranstaltung waren neben
ohrenbetäubenden Flügen Turbinenflugzeugen mit Nachbrennern etliche
vorbildgetreue Nachbauten, Kunstflüge, Segler- und Bannerschlepps sowie
spannungsgeladene Flugzeugrennen.
Sogar aus Verden, Hamburg, Kassel und Göttingen
waren die Piloten angereist, um über 3000 Besuchern einen Zirkus
am Himmel zu präsentieren. Zugleich nutzten auch Modellbau-Anbieter
die Gelegenheit, ihre neuesten Produkte anzupreisen.
Die Mitglieder des TSV boten Erfrischungen und Bratwurst an. Neben den Modellen waren
auch zwei echte Flugzeugraritäten zu bewundern:
Aus Braunschweig zeigten sich sowohl eine knallrote Beechcraft Staggerwing
aus dem Jahr 1943 sowie eine 56 Jahre alte Piper LH 4 im tiefen Vorbeiflug;
die Grashopper von Pilot Steffen Leuer landete im Anschluss und war sofort
von Neugierigen umringt.
Faszinierend auch der Hubschrauber-Kunstflug
von Europameister Jörg Rößner: Dicht über dem Boden schwebte das Modell auf dem Rücken,
drehte atemberaubende Loopings.